Angebot für straffällig Gewordene

Angebot für straffällig Gewordene

Beratungsstellen nach dem Jugendgerichtsgesetz

In den Beratungsstellen Rathenow und Nauen erhalten Jugendliche und Heranwachsende Hilfe und Unterstützung in gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren, die eine richterliche Weisung oder Auflage bzw. ein Angebot vom Staatsanwalt erhalten haben.

Bei den Angeboten der Beratungsstellen handelt es sich um:

Täter - Opfer - Ausgleich

Im Zuständigkeitsbereich der Landgerichtsbezirke Potsdam und Neuruppin erhalten Opfer und Täter einer Jugendstraftat das Angebot, mit der Unterstützung eines Vermittlers die Folgen einer Straftat in einem gemeinsamen Gespräch aufzuarbeiten und den Konflikt als Ursache der Tat selbständig und eigenverantwortlich zu regeln.

Angesprochen in dieser Maßnahme werden als Opfer Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene und als Täter Jugendliche und Heranwachsende. Besondere Beachtung findet dabei die Freiwilligkeit und Selbstbestimmung der Betroffenen.

Insbesondere geht es um:

gefödert von:

Arbeit statt Strafe Haftvermeidung durch soziale Integration

„Auf Initiative des Ministeriums der Justiz des Landes Brandenburg hat sich im Jahr 2001 ein Netzwerk von Partnern gebildet, die gemeinsam Maßnahmen der sozialen (Re-)Integration von Haftentlassenen, zur Entlassung anstehender Inhaftierter und haftgefährdeter Personen entwickeln und umsetzen. Zwischenzeitlich ist die Anzahl der Netzwerkpartner gewachsen und die dem Netzwerk zugrunde liegende Konzeption weiterentwickelt worden.

Im Fokus der Aktivitäten steht die arbeitsmarktorientierte (Re)Integration von straffällig gewordenen Erwachsenen und jungen Menschen."

Im Rahmen des Brandenburger Netzwerkes „Haftvermeidung durch soziale Integration“ (HSI) wird in den Beratungsstellen Nauen, Rathenow, Potsdam und Brandenburg „Arbeit statt Strafe“ organisiert. Ziel des Projektes ist es, die Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen zu vermeiden. Uneinbringliche Geldstrafen können durch die Ableistung von gemeinnütziger Arbeit getilgt werden. Informationen zum HSI Netzwerk

Im Projekt erhalten Erwachsene, die nicht in der Lage sind, ihre Geldstrafe zu bezahlen, Hilfe bei der Ableistung von unentgeltlicher, gemeinnütziger Arbeit. Durch die Vermittlung in gemeinnützige Arbeit soll nicht nur die Inhaftierung vermieden werden, sondern es werden den Betroffenen auch Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer aktuellen Lebenssituation angeboten. Es wird Unterstützung für die Vermittlung einer Arbeits- oder Beschäftigungsstelle oder eines Ausbildungsplatzes angeboten. Die Klienten werden während der Ableistung ihrer gemeinnützigen Arbeit sozialpädagogisch betreut.

gefördert von: