Presse aus 2008

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HILFE: In 96 Stunden zum neuen Spielplatz Aktion von RBB und Antenne Brandenburg, 17.09.2008 | von Norbert Stein

STECKELSDORF - Ein neuer Sport- und Spielplatz für das Jugend- und Kinderheim in Steckelsdorf soll bis Freitagabend fertig sein. Dazu starteten gestern das RBB-Fernsehen und der Radiosender Antenne Brandenburg ihre 96-Stunden-Aktion, mit der sie in jedem Monat ein gemeinnütziges Projekt unterstützen. Mit Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern und Firmen soll sich innerhalb von 96 Stunden die trostlos wirkende Parkanlage des Heimes in eine schöne Freizeitanlage verwandeln, in der sich die Kinder wohlfühlen und austoben können. „Wir wollen einen Abenteuerspielplatz mit Tampenschaukel, Klettergerüst und Rutsche errichten. Dazu sollen ein Sportplatz mit Basketballanlage und ein Fahrradparcours kommen“, erläutert Ulrich Barthel das Projekt. Der Mann aus Garlitz baut von Berufs wegen Spielplätze. Weil er die 96-Stunden-Aktion „einfach prima“ findet, ist er als Bauleiter und fachlicher Berater mit von der Partie. Prima findet die Idee auch Peter Henschel aus Semlin. Da er über das richtige Handwerkszeug verfügt, wie etwa eine Motorkettensäge, war er gleich gestern früh ins Wohn-heim gekommen, um ab 8 Uhr mit anzupacken. Henschel sägte zunächst aus einem großen Eichenstamm eine Sitzfläche für eine Holzbank. Mit der Motorsäge dabei war auch Hartmut Ru-bach, Vorsitzender des SPD- Ortsverbandes. Noch am Vormittag konnten die Männer ihr erste Bank aufstellen. Eine ganze Gruppe von Jugendlichen war aus Berlin angereist. Schippen, Harken, Sägen, Baumstämme schälen und noch viele andere Arbeiten bestimmten den ersten Aktionstag. Schon am Vormittag waren über 30 Helfer vor Ort. Von der guten Resonanz schon in den ersten Stunden war selbst Andreas Ulrich überrascht. „Diese Hilfsbereitschaft ist Spitze“, meinte er, der als RBB-Moderator bei den 96-Stunden-Aktionen ständig dabei ist. Natürlich werden noch viele Helfer benötigt. Arbeit gibt es heute, morgen und am Freitag noch genug. Wer also helfen möchte, ist jederzeit im Kinder- und Jugendwohnheim willkommen. Auf einer Pinnwand waren gestern Mittag bereits zehn Karten von Firmen angebracht, die die Aktion mit Material oder Geld unterstützen. Aus dem Rathenower Stadtwald wurde Eichenholz geliefert, aus Ostbrandenburg kamen Robinienstämme. Auch Geldspenden sind schon eingegangen. </p> „Einfach toll diese Bereitschaft zur Hilfe und zum Mitmachen“, freut sich Petra Klessen, Leiterin des Wohnheimes. Aber der erste Tag brachte auch schon eine eher unangenehme Überraschung. Bei Handschachtarbeiten sind die Helfer auf ein altes Fundament gestoßen. So kümmerte man sich gestern auch um Technik, um es ausbaggern zu können.

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