Presse aus 2008

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MAZ - "Der Havelländer" berichtet am 26.02. 2010

Mehr Platz haben 13 Mitarbeiter des Vereins Horizont ab sofort für ihre therapeutische Arbeit mit Familien in Nauen | von Jens Wegener

NAUEN - Finalspielspiele im Fußball werden in aller Regel auf neutralem Boden ausgetragen, damit keiner der Kontrahenten einen Vorteil hat. „Wir sind zwar kein Fußballstadion, aber auch ein neutraler Ort“, sagt Christine Pasternak vom Verein Horizont. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Therapeutin mit Familien, Kindern und Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen nur schwer klar kommen in der Gesellschaft oder den Umgang miteinander ohne Hilfe nicht geregelt kriegen. Für eines dieser Angebote – den so genannten begleiteten Umgang – hat der Verein Horizont in der Goethestraße in Nauen gerade neue Räume bezogen. „Es ist größer, es gibt mehr Platz und die Lage ist besser als zuvor in der Dammstraße“, schätzt Christine Pasternak das jetzige Domizil ein. Neben ihr arbeiten hier noch zwölf Sozialpädagogen und Therapeuten, darunter auch vier Männer. Sie erledigen die verschiedenen Aufgaben im großen Komplex der Familienbetreuung. Der begleitete Umgang ist speziell für Eltern vorgesehen, die eine schwierige Trennung hinter sich haben, bei denen es Probleme mit dem Besuchsrecht für die Kinder gibt, oder für Elternteile, die ihr Kind lange Zeit nicht gesehen haben und sich wieder aneinander gewöhnen müssen. „Diese Treffen zum Beispiel von Vater und Sohn oder von beiden Elternteilen und den Kindern finden dann hier bei uns statt. Sie können in der Küche gemeinsam kochen, sich in den Spielzimmern beschäftigen, Musik hören oder im Sommer Zeit im Garten verbringen. Während der gesamten Zeit ist immer ein Mitarbeiter von Horizont dabei, deshalb der Name „Begleiteter Umgang“, erklärt Christine Pasternak. In diesen Fällen müssen die Leute vom Verein Horizont solche Treffen erst mal organisieren, weil sich die Beteiligten nicht einig werden und die vom Gericht festgelegte Umgangsregelung halten. „Dann ist Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis gefragt“, weiß Christine Pasternak und ergänzt: „Das haben die Kollegen.“ Sechs bis acht dieser Fälle pro Jahr betreuen die Horizont-Mitarbeiter. Im Bereich der Familienhilfe – ein weiterer Einsatzbereich von Horizont – sind dagegen etwa 50 bis 60. „Wir sind dann so eine Art Super Nanny und beraten in Erziehungsfragen und dabei, einen geordneten Tagesablauf bei den Betroffenen zu organisieren“, sagt Therapeutin Pasternak. Wobei sich nicht jeder einfach an Horizont wenden kann. Denn alle Fälle prüft und vermittelt das Jugendamt des Landkreises, was auch die Kosten übernimmt.

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